APG Vorstandswahlen 2018 – 2019: Die Kandidaten

Die Kandidaten 2018 – 2019 im Überblick:

Maik Hofmann (bewirbt sich für den Vorstandsvorsitz)

Intelligenz muss sich lohnen. Für den Kunden und für die Agentur! Strategie wird oft unter Wert verkauft. Wenn überhaupt dafür bezahlt wird. Dabei ist sie der stärkste Hebel! Damit Auftraggeber und Agenturchefs bei Strategie nicht mehr an Kosten sondern an Investition denken, müssen wir kalkulierbaren ROI bieten und daran arbeiten, Wirkungszusammenhänge noch besser und transparenter darzulegen. Ich würde mich freuen, im APG Vorstand die Rolle des Mittlers zum GWA, dem Effie und zu den Agenturchefs zu übernehmen. Und ein bißchen CI/CD bzw. Branding & Design Perspektive in die werber-dominierte Szene zu bringen.“

 

Dennis Hofmann (bewirbt sich für den Kassierer-Posten)

Die Rolle als Planner in den letzten 5 Jahren rapide verändert: Von Werbung zur Marketingstrategie. Von Dienstleistung zur Steuerung. Von Botschaftsfindung zu kanalübergreifender Konzeption. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, müssen wir uns als APG mitentwickeln und Öffnung vorantreiben. Öffnung gegenüber neuen Themen, neuen Fragen, neuen Kollaborateuren und neuen Herangehensweisen.

 

Susanne Liedtke

Ich bewerbe mich um die Mitarbeit im APG Vorstand, um eine sehr stark auf Daten fokussierte Perspektive einzubringen. In meinen ersten Berufsjahren sammelte ich Erfahrungen als Brand Managerin. Was mich damals gestört hatte, war, dass mir quasi die Nachweise fehlten, wenn es um die Legitimierung von mehr Budget ging oder um die Entscheidung für eine Kreativroute, die der Vertrieb nicht mitgehen wollte. Mir fehlten die Daten und Instrumente, dies zu belegen. Als Analystin in einem Startup, was sich auf BI für Marken fokussiert hatte, habe ich dann meinen Einstieg in die datenbasierte Bewertung von Maßnahmen gefunden und das Thema von da an nicht mehr losgelassen. Nach Stationen im Direktmarketing und im Digitalbereich auf Kunden- und Agenturseite bei OTTO, bonprix und achtung! – arbeite ich heute als Creative Agency Managerin bei Google. Dort bin ich vor allem Ansprechpartnerin für Planner und Strategen.

Was mir in meiner täglichen Arbeit auffällt, ist, wie viele Kunden sich immer noch auf klassische Pretests und Meinungen verlassen, wenn es um die nächste Kampagne
geht und wie wenig Verhaltensdaten genutzt werden, die bereits heute zur Verfügung stehen. Das möchte ich ändern, indem ich aufzeige, was es an ergänzenden Möglichkeiten gibt. Mein Anliegen ist es damit auch, im deutschen Markt mehr ‘gute’* – weil effektive – Kreation umgesetzt zu sehen. Denn die Menschen haben nichts gegen Werbung per se, sie haben etwas gegen schlechte Werbung.

Genau diese Perspektive würde ich in die APG hineintragen wollen und im Schwerpunkt alles fördern, was es braucht, um Werbewirkung holistischer betrachten zu können. Dazu gehören Trainings genauso wie das Einladen von Experten und der Austausch auf nationaler und internationaler Ebene.

 

Knut Riedel

Nach zwei Jahren aktiver Vorstandsarbeit möchte ich die tolle Arbeit weiterführen und ausweiten:

  • Weiterführung der Ausbildung von Junioren und anderen Neulingen im beliebten APG Power Planning Camp (gemeinsam mit Tim Keil)
  • weitere Vernetzung mit anderen Verbänden und APGs (insbesondere in DACH)
  • Reflektion, wo die Profession der (Kommunikations-) Strategen in Deutschland heute steht und wohin sie sich weiter entwickelt
  • Betreuung der APG Strategy Corner in Zusammenarbeit mit der New Business
  • Vorantreiben von Themen jenseits „klassischer“ Kommunikations-Strategie wie Digital, Social, Content Strategie etc.

 

Lars Fieck

Selbstständigkeit ist zum einen ein allgemeiner Trend der modernen Arbeitswelt, aber auch eine Besonderheit unserer Branche und Profession. Gerade die Freelancer brauchen den Verband, da sie viele Dinge, die für Agentur-Planner selbstverständlich sind, meist eigenständig organisieren müssen. Hier können beide Seiten gewinnen: Die APGD kann die Freelancer stärker an sich binden und die Freelancer können auf den Verband als Sprachrohr und evtl. als Tool-Pool zurückgreifen.

 

Sven Grammes

Müssen wir Strategen uns neu erfinden? Weil alles irgendwie komplexer wird? Die Antworten finden wir eher, wenn wir unseren Blick öffnen: Raus aus der Marketing-Welt (wo alle über das Gleiche schimpfen). Lasst uns den Schreibtisch verlassen und Ausflüge machen. Zu Menschen, die schlauer sind als wir. Wie werden Wissenschaftler kreativ, wie lösen Stadtplaner Probleme? Wie Künstler, Musiker, Schriftsteller? Wie gewinnen (oder verlieren) sie den Kampf um Aufmerksamkeit auf allen, vielen neuen Kanälen und Plattformen? Und was können wir Strategen davon lernen?

Johanna Schramm 

Mehr Nachwuchs! Es gibt nur sehr wenige direkte Ausbildungsmöglichkeiten zum Planner. Wir sind deshalb eine Profession voller Quereinsteiger – und das ist wertvoll und bereichernd. An den Universitäten schlummert so viel ungenutztes Potenzial, Studenten die die richtigen Fähigkeiten und Interessen mitbringen, aber leider nie von unserem Jobprofil erfahren. Dass es ein vielfältiger Beruf ist, der Kreativität und Analytik verbindet, wie kaum ein zweiter. Ich denke, dort könnten wir als APG ansetzen. Vielleicht zum Start mit Vorträgen in einschlägigen Studiengängen (Psychologie, Wirtschaft etc.) im Umfeld von Berufsorientierung. Junioren helfen ihre Nische zu finden. Unser Berufsbild wird stetig differenzierter, es noch nie mehr Spezialisierungen als heute. Wenn man als Junior seinen Weg in eine Agentur gefunden hat, muss man für sich herausfinden, in welchem Feld die eigenen Stärken und Interessen liegen. Das ist leichter, wenn man in einer Agentur mit engagierten Vorgesetzten und vielfältigen Planningaufgaben gelandet ist. Je kleiner die Abteilung oder je spezialisierter, desto weniger kommt man aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten in Berührung. Hans (bisheriger Junior Vorstand) und ich haben bereits mit dem „Day in a Life of a xy-Planner“ begonnen, unterschiedliche Spezialisierungen zu portraitieren und leicht verdaulich aufzubereiten. Damit angehende Planner erfahren, was die Agenturwelt ihnen an Vielfalt zu bieten hat.

 

Antje Kroon (bewirbt sich  für den Junior-Posten)

Antje Kroon Strategic Planner bei zwhy GmbH (member of the Ministry Group) seit September 2015

Mein Einstieg ins Planning kam recht unerwartet nach meinem Wirtschaftspsychologie-Studium. Ich hatte Glück, denn es ist tatsächlich mein Traumjob, den ich ausübe in einem tollen Unternehmen, das New Work wirklich lebt. Das Berufsbild des Planners ist so vielseitig und passt in vielerlei Hinsichten sehr gut zu meinem bisherigen beruflichen, aber auch persönlichen, Werdegang. Allerdings weiß ich auch, welche Herausforderungen dieses Berufsbild mit sich bringt: Erstens gibt es nicht “den einen” Ausbildungsweg, um Planner zu werden, so dass der potenzielle Nachwuchs dieses Berufsbild meist auch gar nicht kennt. Und Zweitens fehlt gerade in kleineren Agenturen oft ein/e erfahrene/r Senior Planner/in, an dem/der man sich orientieren kann – und zudem auch oft das Geld für teure Workshops oder Mentorings. Ich möchte in den Vorstand, weil ich Raum für den Austausch zwischen dem Planning-Nachwuchs aus den unterschiedlichsten Agenturen schaffen möchte – immer mit einem Senior aus der APG als Chair. Außerdem habe ich die Idee für ein Online-Mentoring, so dass auch der Planning-Nachwuchs aus den kleineren Agenturen kontinuierlich dazulernen kann, Orientierung bekommt und dadurch über sich hinauswachsen kann.

 

Franzisca Tardy

Franzisca Tardy, Strategin bei Interone

 

„It’s not the strongest species that survive, nor the most intelligent, but the ones most responsive to change.” – Charles Darwin

In meinen bisher 10 Jahren „Agency Life“ habe ich vieles ausprobiert. Ich war unter anderem Designer, Berater und Mädchen für alles. Letztendlich wurde ich Planner. Und bin es geblieben. Denn Strategie ist die eine Disziplin, in die man sich verliebt. Weil sie so aufregend ist. Weil sie einen herausfordert.

Jeden Tag aufs Neue gilt es, eine Vielzahl von Informationen zu verarbeiten, zu bewerten, ein Muster zu erkennen und darauf eine Strategie aufzubauen. Eine, die Kollegen, Kunden und am Ende auch Konsumenten begeistert.

Inzwischen, ausgelöst durch „digital change“, werden es immer mehr Informationen, die uns in immer kürzerer Zeit zur Verfügung stehen. So eröffnet uns die digitale Welt immer mehr Möglichkeiten zielgerichtet zu kommunizieren. Gleichzeitig haben sich dadurch die Erwartungen an Strategie enorm gesteigert. Denn in diesem komplexen Umfeld ist es wichtiger als je zuvor, eine klare Richtung vorzugeben.

Seit 5 Jahren bin ich jetzt Strategin bei Interone. Und erlebe diesen Wandel – von eher statisch (klassisch), hin zu sehr dynamisch (digital) – im Planning mit. Mit meinen Erfahrungen möchte ich nun auch die APG unterstützen und eine Erweiterung des Angebots um digitale bis datengetriebene Themen erreichen. Denn ob als Quelle für Informationen oder als Ausgangspunkt für Kommunikation – die Digitalisierung hat unsere Disziplin grundlegend verändert.

 #strategychange

 

Anna Hoehn

 

 

Die Vorstandswahl findet in der Mitgliederversammlung statt. Dieses Jahr am 29. Juni um 10 Uhr in der APG Geschäftsstelle, Sillemstraße 60 A, 20257 Hamburg. Kommt zahlreich!

 

Alle, die nicht kommen können und an der Wahl trotzdem teilnehmen möchten, können bis zum 28. Juni 2018, 12 Uhr per Email den Kandidaten ihre Stimme geben und ihnen ihr Vertrauen aussprechen. Denkt dran: Je mehr Unterstützung die Kandidaten bekommen, desto motivierter sind sie!

Für die Wahl per Email bitte folgenden Text in die Email kopieren und jeweilige Kandidaten ankreuzen und an Stimmenabgabe: wahl@apgd.de schicken.

 

Ich unterstütze die Kandidaten:

(_) Maik Hofmann als Vorstandsvorsitzender

(_) Dennis Hofmann als Finanz-Vorstand

(_) Susanne Liedtke

(_) Franzisca Tardy

(_) Johanna Schramm 

(_) Antje Kroon als Junior-Vorstand

(_) Knut Riedel

(_) Lars Fieck

(_) Sven Grammes

 

 

 

 

 

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